Am 8. März sind wir als Feministisches Bündnis Mannheim unter dem Motto „In harten Zeiten solidarisch bleiben – feministisch, international, antikapitalistisch“ mit rund 2500 Menschen auf die Straße gegangen!
Gestartet sind wir um 14 Uhr am Gewerkschaftshaus: Der „Chor für Menschen, die nicht singen können“ hat den Auftakt gemacht und uns mit einigen Protestliedern auf die Demonstration eingestimmt. Anschließend folgten kämpferische Reden der Initiative Soziale Kämpfe, des Migrantinnenverein Rhein-Neckar und der Interventionistischen Linken.
Vom Gewerkschaftshaus aus sind wir mit einem großen und lauten Demozug über die Fressgasse durch die Innenstadt bis zum Marktplatz gelaufen. Ein Banner-Drop am NTM setzte ein Zeichen der Solidarität mit dem Kampf der Frauen in Rojava Mit queerfeministischen, antifaschistischen und antikapitalistischen Parolen haben wir uns Gehör verschafft und deutlich gemacht, warum wir am 8. März auf die Straße gehen und dass wir uns diesen Tag nicht nehmen lassen, auch nicht von den politischen Wahlkämpfen, die an diesem Tag stattfanden.
Am Marktplatz endete die Demonstration mit einer großen Abschlusskundgebung und weiteren Reden von Rohnahi Berivan, PLUS Rhein-Neckar, Ciwanen – Kurdische Jugend, dem Queeren Zentrum Mannheim, dem Mesopotamischen Kulturverein und Yeni Kadin – Neue Frau. Zum Abschluss gab es eine Trommel- und Tanzeinlage der Kurdischen Frauen. Der diesjährige feministische Kampftag war für uns ein voller Erfolg und unsere bisher bestbesuchte Veranstaltung. Die große Anzahl der Teilnehmer*innen hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen!
Der 8. März ist seit über 100 Jahren unser Kampftag. An diesem Tag gehen wir als FLINTA* gemeinsam auf die Straße – für echte Gleichberechtigung und für eine Welt, in der Ausbeutung keinen Platz mehr hat. Feminismus bedeutet für uns, nicht nur individuelle Unterdrückung zu bekämpfen, sondern die Verhältnisse an der Wurzel zu packen.
Für uns gilt: Patriarchat abschaffen – hier und weltweit!


















